Sport-Stipendiat des Jahres
Deutsche Sporthilfe Deutsche Bank
 

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Die Wahl 2016 ist abgeschlossen. Der Sport-Stipendiat des Jahres 2016 wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 22. September in Frankfurt am Main gekürt.
Ermöglicht durch die Partnerschaft zwischen der Deutschen Bank und der Deutschen Sporthilfe.

Die fünf Finalisten aus dem Deutsche Bank Sport-Stipendium.

Anna-Lena Forster

Ski Alpin Paralympisch
Psychologie

Carina Bär

Rudern
Humanmedizin

Lisa Mayer

Leichtathletik
Germanistik und Geographie

Maximilian Reinelt

Rudern
Humanmedizin

Maximilian Hartung

Fechten
Soziologie, Politik und Wirtschaft


Der Gewinner der Deutsche Bank SparCard mit 500 Euro Guthaben wird per E-Mail informiert.




Die Duale Karriere von Maximilian Hartung:

Maximilian Hartung gewann im Juli 2015 sowohl im Einzel als auch im Team die Bronzemedaille im Herren-Säbel, er wurde Europameister mit der Mannschaft und errang ebenfalls bei den kontinentalen Wettkämpfen im Einzel die Silbermedaille. Als i-Tüpfelchen folgte für den Athleten im März dieses Jahres die Qualifikation für die Olympischen Spiele. Er startet für den TSV Bayer Dormagen.


Der 26-Jährige studiert „Soziologie, Politik und Wirtschaft“ an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Direkt nach der WM absolvierte Max zunächst in Pforzheim ein Pflichtpraktikum, danach ging es zurück an die Uni, wo er sich weitere 24 Credits erarbeitete. Obwohl er für die finale Olympia-Vorbereitung ein Urlaubssemester geplant hatte, steckt er nun doch mitten in einem Forschungsprojekt zum Thema „Förderung von Leistungssportlern in der BRD“, da der in Dormagen und damit 600 km von seiner Uni entfernt trainierende Fechter hierbei mobil mitarbeiten und sich somit trotzdem optimal auf Olympia vorbereiten kann. Mit dem Projekt kann er zudem die universitäre Arbeit mit seinem ehrenamtlichen Engagement – Athletensprecher im Deutschen Fechter-Bund, Mitarbeit in der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe – verbinden.

„Das Forschungsprojekt soll mir die letzten Credits einbringen, damit ich nach den Olympischen Spielen mit dem Schreiben meiner Bachelor-Thesis beginnen kann. Besonders freut mich, dass ich im Dezember 2016 mit den meisten der Kommilitonen gemeinsam graduieren kann, mit denen ich 2012 an der Zeppelin-Universität angefangen habe zu studieren.“

Foto © Maximilian Klein

Die Duale Karriere von Lisa Mayer:

Lisa Mayer gewann 2015 bei den Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften (U20) die Silbermedaille über 100 Meter. In der aktuellen Saison unterbot sie bereits im ersten Rennen über 200 Meter die Olympia-Norm mit 23,06 Sekunden deutlich (im Juni folgte nochmals eine Steigerung auf 22,87 Sekunden), was der für die LG Langgöns-Oberkleen startenden Athletin im Mai auch über die 100-Meter-Distanz mit einer persönlichen Bestzeit von 11,25 Sekunden gelang.

Die 20-Jährige studiert im vierten Semester Germanistik und Geographie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Da im Sommersemester Lehrgänge und Wettkämpfe, zum Beispiel die Europameisterschaften, mit strikten Anwesenheitspflichten in den Seminaren kollidieren, belegte Lisa – um in der Regelstudienzeit zu bleiben – im vergangenen Wintersemester mehr als die eigentlich vorgesehenen Kurse. Trotz der Mehrbelastung konnte sie die meisten Klausuren mit 1er-Noten bestehen und kann sich nun im Sommer mehr auf den Sport konzentrieren.

„Ein Umzug in das von zuhause 70 km entfernte Frankfurt erfordert ein enormes Zeitmanagement, da ich mehrfach die Woche nach Hause ins Training und zu meinem Athletiktrainer pendeln muss. Mir war es allerdings sehr wichtig, mein sportliches Umfeld dort beizubehalten, da wir ein super Team sind und die Leistungen für sich sprechen. Neben meinen Veranstaltungen in der Uni sowie beispielsweise wichtigen Physio-Terminen bleibt da oft nur wenig Zeit für Freunde und Familie.“

Foto © Maja Hitij

Die Duale Karriere von Maximilian Reinelt:

Maximilian Reinelt gewann im September 2015 bei den Ruder-Weltmeisterschaften mit dem Deutschland-Achter die Silbermedaille. Zuvor war er mit dem Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes Europameister geworden. Im April dieses Jahres qualifizierte sich der für den Ulmer Ruderclub Donau startende Athlet wieder für einen der begehrten Rollsitze im Deutschland-Achter und wird somit darin auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit um die Medaillen rudern.
 
Der 27-Jährige studiert Humanmedizin an der Ruhr-Universität in Bochum. Im Laufe der letzten zwölf Monate hat er insgesamt 15 Klausuren geschrieben, die Hälfte mit der Note „sehr gut“, und den zweiten Teil der ärztlichen Prüfung mit „gut“ bestanden. Für Max stellt die Koordination von Studium mit festen Terminen für Praktika, Unterricht am Krankenbett und anwesenheitspflichtigen Vorlesungen und dem ebenfalls an feste Zeiten gebundenen Mannschaftstraining eine große Herausforderung dar. Nur durch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, persönliches Vorsprechen im Studiendekanat und bei Dozenten sowie einen gut geführten Terminkalender kann er diese Doppelbeanspruchung erfolgreich meistern.
 
„In den vergangenen zwölf Monaten habe ich 14 Wochen im Trainingslager verbracht und viele Wettkämpfe erfolgreich bestritten. Der Erfolg unserer Trainingsgruppe in den letzten Jahren beruht auf einem hohen Leistungsdruck. Für harmonischere Töne und als Ausgleich zum oft hektischen Tagesgeschehen spiele ich in der Pfarrkirche St. Suitbertus, an der ich auf meinem Heimweg vom Stützpunkt vorbeiradle, Orgel. Die Musik bietet eine von Erfolg und Misserfolg gelöste Dimension, in der man sich für einige Zeit verlieren kann.“

Die Duale Karriere von Anna-Lena Forster:

Anna-Lena Forster gewann in der zurückliegenden Saison im Januar 2016 zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Weltcuprennen. Damit war der Knoten bei der Monoskifahrerin geplatzt: Es folgten vier weitere Siege, was letztendlich nicht nur den Sieg im Gesamtweltcup bedeutete, sondern auch im Slalom, im Super-G und in der Abfahrt konnte die für den BRSV Radolfzell startende Paralympics-Athletin den Disziplinen-Gesamtweltcup für sich entscheiden.

Die 21-Jährige studiert im vierten Semester Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Das intensive Training und bis zu 80 Tage im Schnee während des Wintersemesters stellen eine besondere Herausforderung dar, da Anna-Lena sich so zum einen prüfungsrelevante Vorlesungsinhalte nur selbst erarbeiten kann, zum anderen nicht leistbare Anwesenheitspflichten bei Seminaren durch Zusatzaufgaben ausgleichen oder das Seminar über zwei Wintersemester strecken muss. Trotzdem konnte sie die Orientierungsprüfungen in den ersten beiden Semestern erfolgreich absolvieren.

„Nachdem ich in den letzten Jahren an meinem Monoskigerät immer wieder Veränderungen und Optimierungen vorgenommen habe, was immer sowohl eine körperliche Anpassung als auch eine psychische Anstrengung verlangt, hat es diese Saison endlich für den ersten Weltcupsieg gereicht. Freiburg als Studienort war eine sehr gute Wahl, da ich sowohl vom Olympiastützpunkt als auch von der Universität super unterstützt werde. Die Fahrstrecken zum Training mit der Nationalmannschaft auf den Gletschern in Österreich, der Schweiz oder Südtirol haben sich dadurch aber leider verlängert.“

Foto © Allianz

Die Duale Karriere von Carina Bär:

Carina Bär gewann im September 2015 bei den Ruder-Weltmeisterschaften mit dem Doppelvierer die Silbermedaille. Zuvor war sie im gleichen Boot im Mai 2015 Europameisterin geworden. Im April dieses Jahres qualifizierte sich die für die „Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben“ startende Athletin  bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften für das Olympia-Team des Deutschen Ruderverbandes.

Die 26-Jährige studiert Humanmedizin an der Ruhr-Universität in Bochum. Im Sommersemester 2015 hat Carina den theoretischen Teil ihres Studiums erfolgreich abgeschlossen. Bis auf zwei Urlaubssemester vor den Olympischen Spielen in London 2012 hat sie alles in Regelstudienzeit absolviert. Die Klausurtermine kollidierten zum Teil mit den Regatten, so dass stets im Voraus eine Planung und Kommunikation mit den Verantwortlichen an der Uni nötig war.

„Durch die Klausurverschiebungen musste ich zum Teil mündliche Nachprüfungen ablegen, die ich als besonders anstrengend empfand, zumal ich vor mündlichen Prüfungen viel nervöser bin. Parallel das komplette Regelstudienprogramm der Uni und das Training durchzuziehen, war meine Herausforderung Nummer 1. Seit Herbst 2015 habe ich nun zwei Urlaubssemester eingelegt, da jetzt noch das „Praktische Jahr“ im Krankenhaus ansteht, das mit den vielen Trainingslagern und Wettkämpfen nicht vereinbar gewesen wäre. Somit liegt aktuell alle Konzentration auf dem Sport – da ist eine der neuen Herausforderungen, immer locker zu bleiben.“

Foto © Deutscher Ruderverband

Die Partnerschaft

Deutsche Sporthilfe

Die Deutsche Sporthilfe unterstützt 3.800 Spitzen- und Nachwuchssportler aus rund 50 verschiedenen Sportarten. Die Fördermaßnahmen gehen weit über die rein sportliche Förderung hinaus und zielen ebenso auf die schulische und berufliche Entwicklung der Athleten ab, damit ihnen nach Ende der aktiven Laufbahn keine Nachteile durch ihre leistungssportliche Karriere entstehen. Athleten begeistern mit sportlichen Höchstleistungen, sie werden zu Repräsentanten und Vorbildern einer Gesellschaft. Die Deutsche Sporthilfe fördert und fordert, eröffnet Spielräume und setzt Leitplanken getreu ihrer Philosophie: Leistung. Fairplay. Miteinander. Die Prinzipien des Sports stärken unser Land.

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Seit 2001 setzt sich die Deutsche Bank bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe für Nachwuchstalente im Sport ein. Dabei verfolgen die Sporthilfe und die Deutsche Bank die gleichen Werte. Denn Spitzen- und Nachwuchsathleten der Deutschen Sporthilfe verkörpern genau das, was die Deutsche Bank mit Leistung und Leidenschaft verbindet: sich mit voller Kraft einzubringen, um die eigenen Ziele zu erreichen. Mit dem „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ werden besonders die Sportler unterstützt, die Spitzensport und Studium, als dualen Karriereweg, zusammenbringen. Durch diese Partnerschaft schaffen wir gemeinsam Perspektiven und Freiräume für den Weg in die erfolgreiche berufliche Zukunft.

Erhöhung des Stipendiums

Deutsche Bank

Die Förderung von Talenten, insbesondere im Bereich Bildung, ist eine wichtige Basis für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Deshalb initiieren und unterstützen wir Projekte, die jungen Menschen helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit dem „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ setzen wir uns für Deutschlands Nachwuchs- und Spitzensportler ein und fördern exklusiv bis zu 400 studierende Athleten mit 400 Euro im Monat - als wichtige Grundlage für das Studium und den späteren Beruf. Ein weiterer Baustein unseres Engagements ist die Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“. Durch Mentoring-Programme und Kurzzeitpraktika hilft das Programm, schon während der Sportkarriere die ersten beruflichen Weichen zu stellen. Hierbei leisten Deutsche Bank-Mitarbeiter als Mentoren einen aktiven Beitrag.

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Sportliche Highlights

  • 1541
    Athleten hat die Deutsche Bank seit 2001 unterstützt.
  • 400
    Euro im Monat bekommen bis zu 400 Stipendiaten dank des Deutsche Bank Sport-Stipendiums.
  • 1934
    Medaillen haben die unterstützten Sportler insgesamt gewonnen: 738 davon sind Goldmedaillen.
  • 738
    gewonnene Titel: 62 Siege bei Olympia und Paralympics, 275 WM-Titel und 401 EM-Titel sind die stolze Bilanz der Athleten.

Die Finalisten aus den letzten Jahren

  • 2015
  • 2014
  • 2013
Sophia Saller
Die Duale Karriere von Sophia Saller:

Sophia Saller wurde im August 2014 Triathlon-Weltmeisterin in der Altersklasse U23 – als 20-Jährige in ihrem ersten U23-Jahr. Bei den Europameisterschaften der Senioren gewann sie darüber hinaus die Silbermedaille sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel. Es war ihr erstes Rennen überhaupt über die olympische Distanz. 24 Stunden vor der EM hatte sie noch in der Universität im Prüfungssaal gesessen und erfolgreich ihre letzte Prüfung für ihr Bachelor-Examen abgelegt.

Die gebürtige Münchnerin studiert Mathematik an der Universität Oxford in England. Im Juni 2014 schloss sie ihr Bachelor-Studium mit der Note 1 (first grade honour“) ab, studierte anschließend  im Masterstudiengang weiter und reichte im Februar 2015 ihre Masterarbeit zum Thema „Homomorphic Encryption“ ein. Parallel dazu bewarb sich die 21-Jährige auf einen der begehrten Plätze zum Erwerb des „Doctor of Philosophy in Mathematics“ – mit Erfolg, so dass sie nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs ab Oktober 2015 als Doktorandin in Oxford weiterhin ihren beiden Leidenschaften Triathlon und Mathematik nachgehen kann. 

„Als ich 2011 einen Studienplatz in Oxford, einer der besten Universitäten der Welt, angeboten bekommen habe, hat mein damaliger Trainer gesagt, ich müsse mich nun zwischen Triathlon und Studium entscheiden. Doch ich wollte zeigen, dass es möglich ist, Studium und Sport erfolgreich zu verbinden. Vier Jahre später weiß ich, dass dies die richtige Entscheidung war. Ich sehe mein Studium und den Triathlon nicht als Doppelbelastung, sondern vielmehr als eine Symbiose der beiden.“

Aline Focken
Die Duale Karriere von Aline Focken:

Aline Focken gewann im September 2014 in Usbekistan die Goldmedaille bei den Ringer-Weltmeisterschaften – eine Leistung, die zuletzt vor zwölf Jahren einem Athleten des Deutschen Ringer-Bundes gelungen war. Darüber hinaus führte die sechsfache Deutsche Meisterin zuletzt acht Monate die Weltrangliste in der Gewichtsklasse bis 69 kg an. Das Motto der Weltmeisterin: „Wahre Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamem Willen!“

Die in Krefeld beheimatete Ringerin, die bereits im Alter von fünf Jahren mit ihrer Sportart begonnen hatte, studiert an der Deutschen Hochschule in Saarbrücken im Masterstudiengang „Prävention und Gesundheitsmanagement“. Bisher hat die 24-Jährige, trotz hoher Anforderungen im Sport und Beruf, alle Klausuren im ersten Versuch bestanden und ist – auch im bereits 2013 abgeschlossenen Bachelorstudium „Fitnesstraining“ – stets in der Regelstudienzeit geblieben. Parallel dazu arbeitet sie zudem als Sporttherapeutin in einer Praxis.

„Ich studiere nicht nur an der Fernuniversität in Saarbrücken, sondern arbeite nebenher noch als Sporttherapeutin, um meine theoretischen Grundlagen aus dem Studium auch in der Praxis umzusetzen und Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Nebenher trainiere ich zehn Einheiten pro Woche und muss logistisch pro Woche mindestens 500 km zwischen Uni, Training und der Arbeit pendeln.“

Laura Grasemann
Die Duale Karriere von Laura Grasemann:

Laura Grasemann wurde im Januar 2015 bei der Ski-Freestyle-Weltmeisterschaft auf der Buckelpiste Neunte. Damit erreichte sie als WM-Neuling nicht nur persönlich ihr erstes internationales „Top 10“-Ergebnis, sondern auch die beste deutsche Platzierung bei einer Großveranstaltung seit 16 Jahren. Auch im Weltcup überraschte sie durch vier Finalteilnahmen und Platz 24 im Gesamtweltcup – trotz großer Widrigkeiten: Da der Verband die Förderung der Disziplin Buckelpiste einstellte, musste die zweifache Deutsche Meisterin die Saison aus eigener Tasche finanzieren – mit Hilfe von Tennistrainerstunden – und bei einem Großteil der Wettkämpfe auf Betreuer und Physiotherapeuten verzichten.

Die 23-Jährige studiert Molekulare Biotechnologie an der Technischen Universität München. In der direkten Vorbereitungsphase zur WM musste sie sowohl ihr letztes Pflichtpraktikum als auch ein weiteres Seminar mit voller Anwesenheitspflicht  besuchen. Darüber hinaus erzielte sie bei ihren Prüfungen gute Leistungen, allein sechs Mal stand eine Eins vor dem Komma.

„Die Einstellung der Fördermaßnahmen gab mir das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Neben die nicht immer leichte Koordination von Sport und Studium – ich habe z. B. eine Klausur um 6 Uhr morgens von Kanada aus geschrieben, eine Stunde später begann das Aufwärmen für den finalen Weltcup-Trainingstag – traten jetzt noch Probleme des wirtschaftlichen Überlebens. Doch der Verzweiflung wich Entschlossenheit, als Team haben wir eindrucksvoll gezeigt, dass es noch lange zu früh ist aufzugeben.“

Maximilian Hartung
Die Duale Karriere von Maximilian Hartung:

Maximilian Hartung gewann im Juli 2014 bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Russland mit dem Team die Goldmedaille. Dieser Erfolg war bis dahin noch nie einer deutschen Säbelmannschaft gelungen und somit der erste Titel für Deutschland in dieser olympischen Disziplin.

Der 25-Jährige studiert „Soziologie, Politik und Wirtschaft“ an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Vor der WM belegte er dort ein Vollzeit-Semester, erlangte 31 Credits mit einem Notendurchschnitt von 1,65. Anschließend studierte der in Dormagen beheimatete Fechter zunächst ein Auslandssemester in Gent (30 Credits), darauf folgend absolvierte er im Januar/Februar 2015 ein Auslandspraktikum im Europaparlament in Brüssel. In dieser Zeit bereitete er sich in Gent im ältesten Fechtclub der Welt erfolgreich auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2015 vor.

Parallel dazu vertritt Max Hartung im Präsidium des Deutschen Fechter-Bundes ehrenamtlich die Interessen der Athleten. Nach der Weltmeisterschaft kam noch ein Engagement in der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe dazu.

„Um während meines Auslandspraktikums im Europaparlament weiter trainieren zu können, bin ich nach Gent zwei Stunden pro Weg gependelt und habe meine Trainingseinheiten mittags im Fitnessstudio im Parlament und am späten Abend in Gent eingelegt. Das hieß morgens um 06:30 Uhr aus dem Haus und um 22:30 Uhr wieder zurückkommen. Jedes Wochenende in dieser Zeit war dann Turnier, Training oder Ehrenamt angesagt.“

Maike Naomi Schnittger
Die Duale Karriere von Maike Naomi Schnittger:

Maike Schnittger gewann im August 2014 bei den Schwimm-Europameisterschaften des International Paralympic Committee die Bronzemedaille über 400m Freistil. Zudem verbesserte sie sich in den letzten Monaten auf mehreren Strecken deutlich und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften im Juli 2015 in Glasgow.

Die heute 21-Jährige leidet seit ihrem zehnten Lebensjahr an einer fortschreitenden Zapfen-Stäbchen-Dystrophie, so dass sie aktuell nur noch ein Prozent ihrer ursprünglichen Sehkraft besitzt. Um ihren Sport professioneller betreiben zu können, wechselte die Freistilspezialistin zum Wintersemester 2013 von ihrem kleinen Heimatverein TG Ennigloh in Nordrhein-Westfalen an den Olympiastützpunkt Brandenburg, wo sie parallel dazu Psychologie an der Universität Potsdam studiert. Als Sehbehinderte ist jeder Tag für sie eine besondere Herausforderung, zumal ihre Sehkraft in den letzten Monaten weiter abgenommen hat. Doch mit dem Anspruch, immer alles zu geben, hat die inzwischen mehrfache Weltrekordhalterin es auch im Studium immer wieder geschafft, dass bei den Noten „die Eins vor dem Komma steht“.

„Es ist mir wichtig, das, was ich mache, mit 100 Prozent zu tun. Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Das Wissen, dass andere viel mehr Zeit und Kraft aufwenden können, ist schon belastend. Die physische und psychische Müdigkeit über viele Monate im Jahr erfordern sehr viel Disziplin. Aber dieses Gefühl, wenn man sein Ziel erreicht hat, egal ob durch eine neue Bestzeit, auf dem Siegerpodest oder eine gute Prüfung, ist mit wenig zu vergleichen.“

Malaika Mihambo
Duale Karriere von Malaika Mihambo, Weitspringerin und Politikwissenschaft-Studentin:

Malaika Mihambo gewann im Juli 2013 die U20-Europameisterschaft im Weitsprung mit einer persönlichen Bestleistung von 6,70 m. In der gleichen Altersklasse wurde sie Deutsche Meisterin und belegte Platz 2 der Weltrangliste. Darüber hinaus wurde Malaika Mihambo im Juni 2013 bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U23 Zweite und im Juli 2013 bei den Aktiven Vierte. Als jüngstes Team-Mitglied qualifizierte sich die 20-Jährige für die WM der Aktiven. Sie wurde bei der Wahl zum Juniorsportler des Jahres 2013 in die Top 10 gewählt.

Malaika Mihambo studiert Politikwissenschaft an der Uni Mannheim und hat alle vorgesehenen Creditpoints in der Regelstudienzeit erzielt. In den vergangenen zwölf Monaten hat sie alle Klausuren im ersten Versuch mit guten bis sehr guten Noten bestanden und lag damit über dem Durchschnitt. Malaika Mihambo hat darüber hinaus drei Hausarbeiten geschrieben und einen Englisch-Kurs mit der Note 1,0 abgeschlossen.

„In den Semesterferien gab es nur drei Tage ohne Uni-Vorbereitung oder Training. Nach dem U20-Europameister-Titel wurde ich für die WM der Aktiven nominiert. Damit hatte ich nicht gerechnet. Natürlich wollte ich irgendwann an der WM der Aktiven teilnehmen, aber es war noch kein konkretes Ziel von mir.“

Ingolf Keba
Duale Karriere von Ingolf Keba, Gewichtheber und BWL-Student:

Ingolf Keba wurde 2013 deutscher Meister im Gewichtheben und konnte sich dabei – trotz einer verkürzten Vorbereitung aufgrund eines dreimonatigen Auslandspraktikums – als Student gegen seine Konkurrenten aus der Sportfördergruppe der Bundeswehr durchsetzen. Daraufhin intensivierte er sein Training, um sich für die EM zu qualifizieren, konnte aber verletzungsbedingt sein Ziel nicht realisieren.

Ingolf Keba studiert an der Uni Mannheim in Regelstudienzeit BWL mit einem Notenschnitt von 1,8. Da er fließend Russisch, Deutsch und Englisch spricht, wählte er im Rahmen seines Studiums Chinesisch als Fremdsprache (Note 1,0), so dass er nun ein Auslandssemester in Peking absolvieren kann.

Der überraschende Tod seines Vaters ließ ihn an seiner sportlichen Karriere, die seiner beruflichen Ausbildung entgegenstand, zweifeln, da er seine Mutter in der Folge finanziell kaum unterstützen konnte. Darüber hinaus gibt der 27-Jährige als Mentor in einem Sportinternat seine Erfahrungen an Nachwuchsathleten weiter und beaufsichtigt an den Wochenenden junge Sportler im Internat.

„Als junger Athlet war ich überzeugt davon, dass man beim Gewichtheben nur als Mitglied der Sportfördergruppe erfolgreich sein kann. Seit meinem Sieg weiß ich, dass sportliches Gelingen und erfolgreiches Studium keine gegensätzlichen Ziele sind.“

Laura Vargas Koch
Duale Karriere von Laura Vargas Koch, Judoka und Mathematik-Studentin:

Laura Vargas Koch gewann 2013 bei ihrer ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft im Judo überraschend die Silbermedaille. Damit und mit weiteren Erfolgen bei internationalen Wettkämpfen etablierte sich die 24-Jährige in den vergangenen 12 Monaten in der Weltspitze, was sich durch Position 2 in der Weltrangliste widerspiegelt. Sie musste lernen, mit der bislang ungewohnten Favoritenrolle umzugehen. Sowohl im Training, da man sich im Judo häufig mit der internationalen Konkurrenz misst, als auch im Wettkampf, wollte sie nach dem WM-Erfolg doch jede schlagen. Im April 2014 wurde sie zudem bei den Europameisterschaften sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Zweite.

Im April 2013 begann Laura Vargas Koch mit ihrem Masterstudium Mathematik an der TU Berlin. Sie hat in der Regelstudienzeit alle erforderlichen Kurse für den Master mit einem bisherigen Notendurchschnitt von 1,1 abgeschlossen.

„Ohne Absprachen und Sonderregelungen würde ich bei der Vereinbarung von Studium und Leistungssport auf große Hürden stoßen. Ich komme gerade aus einem Höhentrainingslager in St. Moritz und habe drei Wochen Vorlesungen und Abgaben verpasst. Die muss ich in einer Woche alle schnell nachholen, bevor ich nach Havanna fliege, wo wir unseren ersten Qualifikationswettkampf für die Olympischen Spiele haben.“

Foto: Klaus Müller

Anna Schaffelhuber
Duale Karriere von Anna Schaffelhuber, Monoskibobfahrerin und Rechtswissenschaft-Studentin:

Anna Schaffelhuber gewann im März 2014 bei den Paralympics in Sotschi fünf Goldmedaillen im Ski alpin. Außerdem siegte sie bei 15 von 16 Weltcuprennen in der Saison und gewann den Gesamtwelt- sowie den Gesamteuropacup.

Anna Schaffelhuber studiert Rechtswissenschaft in München. Im Winter konnte die 21-Jährige aufgrund der Weltcuprennen an keiner Vorlesung teilnehmen. Da in ihrem Studiengang die wichtigsten Fächer nur im Wintersemester angeboten werden und die Prüfungen dazu im Sommer stattfinden, muss sie sich die gesamten Prüfungsinhalte jeweils selbst erarbeiten. Dennoch bestand sie Klausuren sowohl im Sommersemester 2013 als auch im Wintersemester 2014. In diesem Zeitraum meisterte sie den kleinen Schein im Strafrecht und konnte die Hälfte des großen Scheins im Zivilrecht erfolgreich absolvieren.

„Nach meinen fünf Goldmedaillen bei den Paralympics 2014 sind meine nächsten sportlichen Ziele die WM 2015 und die Spiele 2018. Mein Jurastudium werde ich weiter intensiv verfolgen und ich hoffe, dass ich in beiden Bereichen etwas bewegen kann!“

Linus Butt
Duale Karriere von Linus Butt, Hockeyspieler und Humanmedizin-Student:

Linus Butt wurde 2013 mit der Hockey-Nationalmannschaft Europameister. Der Turnier-Sieg ist für den 27-jährigen Verteidiger besonders bedeutsam, da bei diesem Turnier gleich zwei verletzungsbedingte Ausfälle in der Abwehr kompensiert werden mussten. Außerdem gewann Linus Butt mit der deutschen Mannschaft die World Hockey League, was die Qualifikation für die WM 2014 bedeutete, für die er auch nominiert wurde.

Linus Butt studiert Humanmedizin in Köln. 2014 hat er seine schriftliche Examensprüfung mit der Note 1 abgeschlossen und gehört mit seiner erreichten Punktzahl damit bundesweit zu den besten 2 Prozent seines Jahrgangs. Trotz der zeitlichen Belastung durch Trainingsalltag und Bundesliga sowie Trainingslager und Turniere mit der Nationalmannschaft hat er es geschafft, nur ein Semester über der Regelstudienzeit zu studieren.

„Ich habe mit mir gehadert, ob ich das Wagnis eingehen soll, die Vorbereitung auf das Examen und die WM gleichzeitig anzugehen und fast sechs Monate täglich ein- bis zweimal zu trainieren und zehn Stunden zu lernen. Jetzt bin ich froh, dass ich mich getraut habe. Ich bin überzeugt, dass sich beide Projekte positiv beeinflusst haben – es hat mir gezeigt, dass sich die ,duale Karriere‘ auszahlen kann.“

Martin Häner
Duale Karriere von Martin Häner, Hockey-Olympiasieger und Medizin-Student:

Mit knapp 100 Lehrgangstagen mit der Hockey-Nationalmannschaft, zusätzlichem Athletiktraining und der laufenden Bundesligasaison hatte Martin Häner eine intensive Olympia-Vorbereitung. In London gewann der Student der Humanmedizin, der im 5. Fachsemester an der Charité Berlin studiert, mit dem deutschen Team die Goldmedaille. Nach den Spielen widmete er sich wieder ganz seinem Studium und dem Spielbetrieb seines Heimatvereins, dem Berliner HC. Mit diesem gewann er in der vergangenen Saison nach 47 Jahren wieder die Deutsche Meisterschaft und wurde als „Most Valuable Player” ausgezeichnet. Martin Häner bestand trotz der Doppelbelastung mit Bundesliga und Nationalmannschaft das Physikum mit „gut“, bei einer Durchfallquote von 70% im schriftlichen Teil, und sein Wahlfach mit „sehr gut“. Zurzeit befindet er sich im klinischen Teil des Studiums.

„Für mich zeigen die oben genannten Erfolge, dass trotz hoher Belastung nichts unmöglich ist und auch die schwersten Aufgaben gemeistert werden können. All dies ist nur möglich, da es immer Personen in meiner Umgebung gibt, die mir beistehen.“

Andreas Kuffner
Duale Karriere von Andreas Kuffner, Ruderer und Wirtschaftsingenieur-Student:

Ruderer Andreas Kuffner studiert Wirtschaftsingenieurwesen im 9. Fachsemester an der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin. Sein Weg zu den Olympischen Spielen war geprägt von World Cups, Klausuren, der Suche nach einem Praktikumsplatz sowie gesundheitlichen Problemen. Auch die Distanz zwischen Studien- und Trainingsort erschwerte die letzten Semester. In London holte er im Deutschland-Achter die Goldmedaille. Nach den Olympischen Spielen war es für ihn eine besondere Herausforderung, das Training und den Trubel zu verarbeiten und sich gleichzeitig während des Praktikums an einen Arbeitsalltag im Büro zu gewöhnen. Zurzeit schreibt er seine Bachelorarbeit.

„Für mich war es schwer, Studium und Sport zu vereinbaren, weil ich kaum am Studienort war. In Dortmund ist der Deutschland-Achter stationiert und ich studiere in Berlin. Ich verbrachte die Zeit von Oktober bis zu den Spielen fast komplett in Dortmund oder in Trainingslagern. Am Ruderstützpunkt übernachtete ich in Doppelzimmern in Stockbetten. Es war wohnen auf engstem Raum mit wenig Möglichkeiten sich zurückzuziehen. Aber am Ende war mit Hilfe der deutschen Sporthilfe und der Partnerin und Familie sowohl der sportliche als auch der studentische Ausgang perfekt.”

Linda Stahl
Duale Karriere von Linda Stahl, Speerwerferin und Humanmedizin-Studentin:

Linda Stahl studiert Humanmedizin an der Universität zu Köln im 11. Fachsemester. Vor der Europameisterschaft 2012 schloss sie die Labor-Untersuchungen für ihre Doktorarbeit ab. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele ist Linda Stahl wegen einer Fußverletzung erst spät gelungen. In London angekommen war der Wettkampfstart aufgrund weiterer Verletzungen bis zum Schluss ungewiss. Letztendlich konnte sie in London, wie auch bei der Europameisterschaft, die Bronzemedaille gewinnen. Anfang 2013 erreichte sie die Zulassung zum praktischen Jahr, so dass sie seit Februar sowohl 40-Stunden in der Woche im Krankenhaus arbeitet als auch voll trainiert. Eine reduzierte Arbeitszeit und damit ein späteres Examen kamen für sie nicht in Frage.

„Vor so vielen Menschen eine Medaille überreicht zu bekommen, das ist unglaublich schön und entschädigt für den ganzen Stress, den man in den Jahren zuvor auf sich nahm und all die Entbehrungen, die man in Kauf nehmen musste, sei es privat oder beruflich. Mit diesem Erlebnis im Hinterkopf hat man auch die Kraft, diese zwei Vollzeit-Jobs durchzuhalten.“

Foto: Beautiful Sports / Axel Kohring

Maximilian Mueller
Duale Karriere von Maximilian Mueller, Hockeyspieler und Sportökonomie-Student:

Bei den Olympischen Spielen in London gewann Maximilian Müller als Kapitän der Hockey-Nationalmannschaft – wie schon 2008 – die Goldmedaille. Mit seinem Heimatverein, dem Nürnberger HTC, gelang ihm der Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. Er studiert Sportökonomie an der Universität Bayreuth im 9. Fachsemester und will sich mit dem Masterstudium ein zweites Standbein aufbauen. Dieses Ziel ist nicht ohne einige Kompromisse zwischen Universität und Sport sowie die Hilfe von Kommilitonen möglich. Vor den Olympischen Spielen konnte er alle Scheine nach 6 Semestern ablegen, um in der Olympiavorbereitung die Bachelorarbeit schreiben zu können. Sein Bachelorstudium hat er mit der Note 2,2 abgeschlossen. Auch im Masterstudium war es ihm bisher möglich mehr Scheine zu erwerben als im Studienplan vorgesehen.

„Ich wollte immer ein möglichst normaler Student sein, der trotz der Belastung durch Wettkämpfe und Lehrgänge einen ordentlichen Studienabschluss bekommt. Außerdem wollte ich mir nie nachsagen lassen, dass ich meine Abschlüsse geschenkt bekomme, weil man mich aus dem Sport kennt.“

Mareike Adermann
Duale Karriere von Mareike Adermann, Rollstuhlbasketballerin und Betriebswirtschafts-Studentin:

Mareike Adermann studiert im 8. Semester Betriebswirtschaftslehre an der University of Wisconsin-Whitewater in den USA. Den gesamten letzten Sommer hat sie sich mit der Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft auf die Paralympics vorbereitet. In London gewannen sie die Goldmedaille, sie war im Finalspiel Topscorerin. Trotz der Abwesenheit durch die Vorbereitung und die Paralympischen Spiele selbst, konnte Mareike Adermann das Semester und auch ihr Bachelorstudium mit der Note „sehr gut“ abschließen. Anfang 2013 erhielt sie die Zulassung für das Masterstudium. Im Frühjahr erspielte die Stipendiatin mit ihrem US Collegeteam die amerikanische und mit ihrem Heimatverein dem Hamburger SV die Deutsche Meisterschaft. Hier wurde sie als „Most Valuable Player“ ausgezeichnet.

„Der Sport hat mir die Möglichkeit eröffnet, mein komplettes Studium in den USA zu absolvieren. Die enge Verknüpfung von Sport und Lernen auf dem gleichen Campus ermöglicht es mir, meine Leistungen im Sport zu verbessern und gleichzeitig das Studium in einer fremden Sprache in Mindeststudienzeit zu absolvieren.“

Foto: Uli Gasper